ABSAGE

Absage der DEG-Jahrestagung 2020 in Bad Bramstedt

Liebe Exlibrisfreundinnen und -freunde!

Nach letzten Absprachen mit dem Tagungshotel und unseren eigenen Überlegungen ergibt sich hinsichtlich unseres für November geplanten Jahrestreffens folgendes Bild:

  • Aufgrund der gebotenen Abstandsregelungen würde der große Tagungssaal maximal 50 – 60 Teilnehmer fassen         
    Wie und nach welchen Kriterien aber sollte man die Teilnehmerzahl begrenzen?
    Eine Tagung mit so wenigen Teilnehmern wäre für die DEG finanziell nicht durchführbar 
  • Die Abstandsregelungen würden selbstverständlich auch für Festabend, Kaffeepausen, Imbiss usw. gelten
  • Mund-Nase-Schutzbedeckung wäre gleichfalls obligatorisch, selbstverständlich auch beim Tauschen,
    dem für viele wichtigsten Vorgang der gesamten Tagung
  • Im November kann nicht durchgehend gelüftet werden – und draußen kann nichts stattfinden
  • Niemand weiß, ob es im November zu neuen (und wenn ja: zu welchen) Quarantäneregelungen
    bzgl. Gästen aus dem Ausland
    kommen könnte
  • Niemand weiß, ob es Reisebeschränkungen irgendwelcher Art geben wird
  • Nicht zuletzt: Ein großer Teil der Teilnehmer gehört der Risikogruppe an – neben anderen Kriterien: Personen ab 65 Jahren 

Aus diesen Gründen hat sich der Vorstand der DEG dazu entschieden, die Jahrestagung in Bad Bramstedt abzusagen, was gleichbedeutend mit dem generellen Ausfall der Tagung 2020 ist.

DEG-Wettbewerb:

Der DEG-Wettbewerb 2020 hat große Resonanz erfahren. Insgesamt gab es 263 Einsendungen (2019: 108) von 41 Künstlern aus 18 Ländern. Der Vorstand wird eine Jury berufen, so dass der Jurypreis für den besten Künstler / die beste Künstlerin vergeben wird.

Die Publikumspreise für das beste Exlibris und für die beste Gelegenheitsgrafik werden nicht vergeben.

Der Wettbewerbskatalog wird erscheinen.

Sonderausstellung:

Der Katalog zur Ausstellung „WATER, WATER EVERYWHERE … Exlibris zum Thema Meer“
von Ulrike Ladnar und Heinz Decker wird erscheinen.

Ehrungen:

Über alle Ehrungen werden wir informieren (u. a. Logo-Wettbewerb, Jury-Preis, langjährige Mitgliedschaft).

Die Urkunden und Preise werden persönlich überreicht oder postalisch zugestellt.

Alle Angemeldeten werden unverzüglich von Anke Polenz informiert.

An dieser Stelle die ganz herzliche Bitte an Sie, evtl. auf einen Teil der Rückzahlung zu verzichten, denn gleichwohl gab es im Vorfeld durchaus nennenswerte Ausgaben, die beglichen werden müssen.

Gegebenenfalls könnten auch DEG-Mitglieder, die die November-Tagung nicht besuchen wollten, die DEG in dieser schwierigen finanziellen Situation (erfolgte Ausgaben für die Tagung, die dann nicht wie sonst durch die Tagung selbst wieder ausgeglichen werden können) mit einer kleinen finanziellen Zuwendung unterstützen. Selbstverständlich erhalten Sie dafür eine Spendenquittung.

Inzwischen laufen längst die konkreten Planungen zur Durchführung unserer Jahrestagung 2021 in Gelsenkirchen – obgleich niemand weiß, wie die Situation in Sachen Corona / Covid-19 dann aussehen wird.

Wir hoffen auf ein Wiedersehen 2021! Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Dr. Henry Tauber für den DEG-Vorstand, am 13.07.2020

DEG-Jahrbuch

erscheint jährlich, mit jeweils ca. 10 Artikeln zum Exlibris und sonstiger Kleingrafik sowie in der Regel 5 oder mehr Originalgrafiken (im Mitgliedsbeitrag enthalten)

Mehr lesen

ABSAGE

38. FISAE-Kongress in London vom 12.08. – 16.08.2020 wurde abgesagt! 

Weitere Informationen zur Absage auf der Unterseite “Termine / Tagungen & Treffen”

Gesucht wird …

… der Name des Künstlers oder der Künstlerin zu diesem Exlibris.

Sobald eine Antwort vorliegt, wird sie an dieser Stelle veröffentlicht. Spätestens nach wenigen Wochen wird ein neues Blatt in diese Rubrik eingestellt – ob ein Ergebnis eingegangen ist oder nicht.

Informationen bitte an homepage@exlibris-deg.de

DEG-Tagung 2020 verschoben auf November

Liebe Exlibrisfreunde und -freundinnen,

angesichts der rasanten Entwicklung in Sachen Corona-Virus und der Verantwortung, die wir allen angemeldeten TeilnehmerInnen, unseren Familien und uns selbst gegenüber haben, hat sich der Vorstand der DEG dazu entschlossen, die für Ende April/Anfang Mai in Bad Bramstedt geplante DEG-Tagung für diesen Termin abzusagen und auf den 19. bis 22. November 2020 zu verschieben.

Die aktuellen Nachrichten vermitteln eine äußerst dynamische Entwicklung. China, Italien, Russland, die USA, unsere Nachbarstaaten Österreich, Tschechien, Polen, Dänemark, die Niederlande, Belgien haben z.T. sehr einschneidende Maßnahmen getroffen. Viele der angemeldeten TeilnehmerInnen stammen aus diesen Ländern. Auch in Deutschland sind zahlreiche Veranstaltungen aller Art abgesagt worden; heute wurden weitere umfangreiche Schutzmaßnahmen beschlossen, z.B. Schließungen von Schulen und Kindertagesstätten. In unserem Fall kommt verschärfend hinzu, dass ein Gutteil der angemeldeten TeilnehmerInnen zu der Gruppe der besonders Gefährdeten gehört.

Eine Absage der Jahrestagung samt Generalversammlung bzw. eine Verschiebung hat es in unserer Geschichte noch nie gegeben – aber auch eine Pandemie wie die jetzige mit den entsprechenden Folgen hat es zu unser aller Lebzeiten noch nicht gegeben. Die Absage hat für uns erhebliche Konsequenzen – der für die meisten vermutlich wichtigste Tagungsgrund sind die vielen, vielen persönlichen Kontakte, sie fallen aus, zumindest für diesen Zeitpunkt; es stünden Neuwahlen des Vorstands an usw. usf. Auch im November kann die Situation natürlich noch ungut sein, das weiß kein Mensch. Aber wir hätten deutlich an Zeit gewonnen und müssten gegebenenfalls neu entscheiden.

Wir setzen auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen allen, gut durch diese Zeiten zu kommen!

Herzlichst
Dr. Henry Tauber
(für den DEG-Vorstand)

Altena, den 13.03.2020

Bitte beachten Sie die wichtigen nachfolgenden Hinweise der Organisatorin Anke Polenz!!!

Elke-Schutt Kehm verabschiedet sich

30.09.2019

Frau Dr. Elke Schutt-Kehm sagt adieu

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Exlibris-Sammelnde und -Schaffende, Gönnerinnen und Gönner der Exlibris-Sammlung des Gutenberg-Museums!

Mit Ablauf des Monats September endet heute meine langjährige Tätigkeit im Gutenberg-Museum, wo ich die große Freude hatte, die umfangreiche Exlibris-Sammlung betreuen zu dürfen und seit Januar 2014 auch die Stellvertretung der Direktion inne hatte.
Ein herzlicher Dank für die Zusammenarbeit, die kompetente und schnelleUnterstützung bei Recherchen, die netten Begegnungen und interessanten Gespräche sowie all die großzügigen Schenkungen und Spenden, die unsere Sammlung im Laufe der Jahrzehnte um mehr als das Doppelte anwachsen ließen.
Bewahren Sie dem Hause Ihr Wohlwollen, haben Sie weiter viel Freude an der “Kunst der kleinen Form” als künstlerische Aufgabe oder als exquisites, das Leben ungemein bereicherndes Hobby und seien Sie herzlich gegrüßt von

ElkeSchutt-Kehm
logo
Landeshauptstadt Mainz, Gutenberg-Museum, Exlibris-Sammlung
www.gutenberg-museum.de

Jos van Waterschoot gestorben

Am 19. September 2019 ist das langjährige Vorstandsmitglied des niederländischen Exlibrisvereins Exlibriswereld Jos van Waterschoot gestorben. Jos war verantwortlich für die vierteljährlich erscheinende gleichnamige Vereinszeitschrift, führte darüber hinaus gemeinsam mit seiner Frau Agaath bis 2019 die Antiquariatsbuchhandlung des Vereins und trat auch als Autor hervor, u. a. verfasste er mit Pieter Burggraaf zwei Bücher über Exlibris. Seit 1983 war er Mitglied der Deutschen Exlibris-Gesellschaft, an deren Jahrestagungen er regelmäßig teilnahm und die er 2016 als Delegierter auf dem 36. Internationalen FISAE-Kongress im russischen Vologda vertrat. Neben seiner großen Sammlung besaß Jos eine Vielzahl herausragender Exlibris auf seinen eigenen Namen – durch die er in der Exlibriswelt unvergesslich bleiben wird. Jos van Waterschoot wurde 77 Jahre alt.

Jos van Waterschoot (18 juli 1942-19 september 2019)
Bij het afscheid van een dierbare vriend
Als je loopbaan is afgerond en je zelf helemaal de baas mag zijn over je eigen agenda breekt er als jouw gezondheid het toelaat een prachtige tijd aan. Je bent je er bewust van dat elke dag gaat tellen en dat je elke dag van het leven moet genieten voor zover je dat vergund wordt. Maar in die levensfase dringt de eindigheid van ons bestaan zich meer en meer aan ons op. Vaker dan vroeger worden we geconfronteerd met het afscheid van dierbaren. Vaker dan vroeger moeten we het voortaan doen met herinneringen. Het meest pijnlijke en onvoorstelbare is misschien wel dat we de ander nooit meer zullen ontmoeten, nooit meer zullen spreken. Als je niet in een hiernamaals gelooft, zoals ik. Soms kun je een beetje vrede hebben met de dood als aan een moeizaam laatste levensjaar een einde komt.
Met groot verdriet moet ik de lezers van dit tijdschrift laten weten, dat we afscheid hebben moeten nemen van Jos van Waterschoot, de man die gedurende 25 jaar zijn tijdschrift Exlibriswereld tot een echt tijdschrift met prentbijlage wist te laten groeien. Een kwartaaltijdschrift dat de belangrijkste schakel vormde tussen organisatie en achterban. Daarnaast was hij bestuurslid van Exlibriswereld en verzorgde samen met zijn Agaath het antiquariaat van de vereniging (tot 2019). Jos en Agaath van Waterschoot bouwden samen in Gemert aan de meest indrukwekkende collectie kleine prenten in ons land. Zij waren graag geziene gasten in de internationale exlibriswereld. Vele vriendschappen met kunstenaars en verzamelaars (tot in China) waren het gevolg. Oudestraat nummer 20 in Gemert was hun gastvrij huis. Jos en Agaath van Waterschoot zullen altijd in één adem genoemd worden.
Nog op de laatste jaarvergadering in De Bilt werden zij door voorzitter Marius Schalkwijk in het zonnetje gezet voor het vele werk dat Jos en Agaath van Waterschoot voor het antiquariaat hebben verzet. In 2013 was er al een afscheid van Jos van Waterschoot in Gemert met een prachtige tentoonstelling en een fraaie publicatie over vijftig jaar verzamelen, de Prent van Verdienste voor Jos en Agaath van Waterschoot en als klap op de vuurpijl een hoge koninklijke onderscheiding voor Jos. Wel verdiend en Jos heeft er van genoten.
Samen met Pieter Burggraaf schreef hij twee boeken: 60 exlibris (het jubileumboek) en Het exlibris in Neerland 1985-2008. Zijn boek Hooggeleerde exlibris werd uitgegeven door de Amsterdam University Press en voor Uitgeverij Malmberg schreef hij onderwijsmethoden, zoals Zienderogen Kunst.
Hij laat veel tastbaars na, maar het is vooral het vele werk, dat hij verzet heeft voor grafici en verzamelaars dat steeds opnieuw met eer genoemd zal worden.
Bij het afscheid in Helmond werd in een bijeenkomst die twee uren duurde een prachtig beeld gegeven van zijn waardevolle leven. Gevraagd daar te mogen spreken als vriend kostte mij zichtbaar moeite, omdat ik altijd zoveel steun heb ondervonden van Jos en Agaath, zo vaak door hen gastvrij onthaald en verwend ben, omdat ik zo van hun welgemeende vriendschap heb genoten.
Dank je wel, lieve Jos, dank je wel lieve Agaath. 

Pieter Jonker

Vladimir Vereschagin: Pro Memorienblatt auf Jos van Waterschoot