Zuletzt erschienen

In einem Aufsatz für die „>Marginalien“ stellt Anke Polenz Exlibris vor, auf denen vier Gedichte von Sarah Kirsch thematisiert werden.

Es sind Blätter von Claudia Berg und Karina Kopczyńska-Janiszewska zu dem Liebesgedicht „Bei den weißen Stiefmütterchen“, Regina Franke und Karina Kopczyńska-Janiszewska zu „Geduld“, Krzysztof Marek Bąk zu „Ich wollte meinen König töten“ und Claudia Berg zu „Anziehung“.

Durch das Aufzeigen von „Zusammenhängen zwischen poetischer Literatur und deren grafischer Umsetzung“ ermuntert die Autorin potenzielle Auftraggeber/innen dazu, eine Grafik „für sich und ´seinen´ [/ihren] Text […] gestalten zu lassen.“

– Anke Polenz: Gedichte von Sarah Kirsch im Exlibris, in: >Marginalien … Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, hrsg. von der Pirckheimer-Gesellschaft im quartus-Verlag, Bucha bei Jena, 226. Heft, 2017/3, S. 79-88.

Abbildung: Karina Kopczyńska-Janiszewska: Exlibris für Anke Polenz, (zu: „Geduld“), opus 260, 2014, Tiefdruck auf nichtmetallischer Platte.

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Neues niederländisches Buch über jüdische Exlibris:

Zwei Miniaturbücher – Auswahl von Jugendstil-Exlibris aus dem Museum für Angewandte Künste in Budapest

In zwei jüngst erschienenen Miniaturbüchern wird eine Auswahl an herausragenden Jugendstil-Exlibris aus den Sammlungen des Budapester Museums für Angewandte Künste vorgestellt.

Die Texte stammen von Dr. Hilda Horváth, Abteilungsleiterin im Archiv des Museums.

„Art Nouveau. Bookplates from Hungary“ zeigt 48 Jugendstil-Blätter verschiedener ungarischer Künstler von Faragó bis Aiglon;

„Art Nouveau. Bookplates from all over Europe“ präsentiert 60 Jugendstil-Blätter aus Großbritannien, Österreich (u.a. Wiener Secession), Deutschland, Belgien, Tschechien, Italien, Frankreich, Spanien und der Schweiz.

Jeder Exlibris-Abbildung gegenüber steht eine knappe Beschreibung der Autorin (in Ungarisch), dazu gibt es eine englische Übersetzung von Charles Kiddle.

Die Bände sind jeweils in einer nummerierten 300er Auflage erschienen und können zum Preis von je 25 EUR (plus Porto) bestellt werden bei: hbelebalassa@gmail.com.

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Katalog zur Ausstellung „Das Kind im Exlibris“ Mönchengladbach

Anlässlich der Ausstellung des Exlibriszentrums der Stadtbibliothek Mönchengladbach in der Stadtteilbibliothek Mönchengladbach-Rheydt (25.06.2017 – 27.08.2017) ist ein kleiner Katalog erschienen.

In der Ausstellung werden 70 Exlibris gezeigt, die unter verschiedenen Schwerpunkten subsumiert sind (Kinder als Entdecker und Abenteurer; Kinder, Fabeln und Märchen; Familienbilder; usw.).

In dem Begleitkatalog mit einem Vorwort von Daniel Theveßen M.A. sind 27 der ausgestellten Blätter abgebildet, u.a. von Zille, Lilien, Héroux, Volkert, Kolb, Kunst, Fingesten, Rieß, van Damme, Jürgens, Benkel, Dietzsch und Fleischmann.

Unser Mitglied Siegfried Bresler hat einen lesenswerten Band über "Lebensstationen" Heinrich Vogelers veröffentlicht:

Siegfried Bresler: Heinrich Vogeler. Lebensstationen, 1. Aufl. 2017, Carl Schünemann Verlag GmbH, Bremen, ISBN 978-3-96047-16-8





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Exlibris von Pablo Picasso für APR (Alexandre Paul Rosenberg)

In seiner Reihe originalgetreuer Faksimile-Editionen hat der Quaternio Verlag Luzern eine Faksimile-Ausgabe des Gebetbuchs der Claude de France (Pierpont Morgan Library, New York, MS M. 1166) veröffentlicht. Das Gebetbuch wurde um 1517 vom „Meister der Claude de France“ aus Tours geschaffen. Die Auflage des im Originalformat von 69 x 49 mm herausgegebenen, in 132 biblischen und Heiligen-Szenen auf 104 Seiten durchgehend mit reichem Bilderschmuck prachtvoll ausgestatteten Bandes ist auf 980 handnummerierte Exemplare limitiert. Geschützt wird das beeindruckende Werk von einem dem Original nachempfundenen roten Samteinband mit vergoldeten Schließen in Form der königlichen Lilie. Die Lieferung des Buches samt eines ausführlichen Begleitkommentars und einer Lupe erfolgt in einer repräsentativen Schmuckkassette aus Leder. Preis: 2.880 € (gültig bis 31.12.2016).

Eine außergewöhnliche Besonderheit des Bandes ist ein als Faksimile eingeklebtes Exlibris von Pablo Picasso, das der Künstler für seinen New Yorker Galeristen Alexandre Paul Rosenberg als Lithografie geschaffen hat.

Rosenberg, der auch Sammler war, erwarb das Gebetbuch der Claude de France Ende der 1970er Jahre von dem Wiener Kunsthändler H.P. Kraus. Er sah es als „Kronjuwel seiner Kollektion“ an. Seine Witwe stiftete es später der Pierpont Morgan Library zum Andenken an ihren Mann. Einige Jahrzehnte lang verwendete die Pariser Galerie Rosenberg die kleinformatige Fensterdarstellung als Signet. Das in wenigen flotten Strichen entworfene Blatt zeigt ein Fenster, davor ein Geländer, und in diesem Geländer die Initialen „APR“.

Abbildungen nach der Faksimile-Edition des Quaternio Verlags Luzern www.faksimile.ch

(H.T.)

ÖEG Jahrbuch 68

Österreichisches Jahrbuch für Exlibris und Gebrauchsgraphik

Band 68 (2013 2014)
Wien: Verl.d.Österr. Exlibris-Ges., [2015]
ISBN 978-3-90500800-8-7

Inhaltsverzeichnis
Heinrich R. Scheffer: Vorwort
Wolfgang Christian Huber: Stift Klosterneuburg 900 Jahre und ein Exlibris
Johannes Diethart: Griechisch und Lateinisch im Exlibris
Karl F. Stock: Jakob Spiegel "im Spiegel der Exlibriswelt".
Heinz Decker: Das Exlibris im 1. Weltkrieg.
Peter Rath: Franz Kubat.
Ulrike Ladnar: Exlibris von Ida Sofia Maly.
Ursula Müksch: Der Radierklub Wiener Künstlerinnen.
Karl F. Stock: Adam von Bartsch als Exlibriskünstler.
Josef Sila: Edith Lutz-Romani.
Wolfgang Hönle: Hildegard Koegler.
Veronika Pfolz: Felix Hochstimm. Das Exlibrisschaffen eines Amateurs.
Jan Svenungsson: "Exlibris, Piktogramm, Signatur.
Ursula Müksch: Nachwort.

Register

Preis: € 35,-- zuzügl. Versandkosten

Bitte, richten Sie die Bestellungen an die Österreichische
Exlibris-Gesellschaft

c/o Peter Rath, A1120 Wien, Edelsinnstraße 66. Tel.: 4300
(0)676 54 15 056; E-Mail: rath.p%aon.at.

www.exlibris-austria.com

Exlibris des Monats

November 2017: Erich Heermann (D), Exlibris für Charlotte Mamroth, Radierung 1908

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