WALTER-VON-ZUR-WESTEN-MEDAILLE

Die WALTER-VON-ZUR-WESTEN-MEDAILLE wurde im Jahre 1988 gestiftet von Paul G. Becker aus Gütersloh, der von 1978 bis 1986 Vorsitzender der DEG war und seit 1997 Ehrenpräsident der DEG ist. Die Medaille ist neben der Ehrenmitgliedschaft die höchste Auszeichnung, die die Deutsche Exlibris-Gesellschaft e. V. vergeben kann.

Bisherige Preisträger:

1988 Klaus Rödel (Dänemark)
1989 Dr. Gerhard Kreyenberg (Deutschland)
1990 Graphia (Belgien)
1991 Germaine Meyer-Noirel (Frankreich)
1992 Hermann Huffert (Deutschland)
1993 Nippon Exlibris Association / NEA (Japan)
1995 Dr. Ottmar Premstaller (Österreich)
1998 Woijciech Jakubowski (Polen)
2000 Dr. Henry Tauber (Deutschland)
2002 Dr. Elke Schutt-Kehm (Deutschland)
2006 Schweizerischer Ex Libris Club (Schweiz)
2009 Herbert Schwarz (Deutschland)
2011 Schloss Burgk (Deutschland)
2013 Dr. Gernot Blum (Deutschland)
2013 Claus Wittal (Deutschland)
2016 Heinz Decker (Deutschland)
2017 Klaus Thoms (Deutschland)


Vergaberichtlinien

Die von der Deutschen Exlibris-Gesellschaft zu vergebende Medaille ist bestimmt für die Auszeichnung besonderer Verdienste um die Verbreitung des Exlibris-Gedankens und die Förderung der Exlibris-Kunst, sowie für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Exlibris-Forschung und der Exlibris-Literatur. Sinn und Zweck der Stiftung ist es, für diesen Bereich eine international wertende Ehrung mit hohem Anspruch und entsprechender Reputation zu schaffen. Mit der Benennung der Medaille nach dem langjährigen Vorsitzenden der deutschen Exlibris-Gesellschaft, dem überragenden Fachautor und großen Sammler Walter von Zur Westen, soll sowohl die Erinnerung an die bedeutendste Persönlichkeit in der jetzt fast 100-jährigen Geschichte der Gesellschaft gefestigt als auch das angestrebte Niveau für die Vergabe-Kriterien verdeutlicht werden. Als Jury für die Vergabe der Medaille fungiert der Vorstand der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e.V., der mit 2/3 Mehrheit zu entscheiden hat. Die Medaille soll jährlich vergeben werden, mit maximaler Unterbrechung von 2 Jahren, falls zwischenzeitlich keine preiswürdigen Kandidaten benannt werden. Die Auszeichnung kann Einzelpersonen, Kollektiven und Institutionen zugesprochen werden. Kandidaten können von jedermann benannt werden Die Verleihung der Medaille soll in einem angemessenen Rahmen erfolgen und durch eine Urkunde dokumentiert werden.

Exlibris des Monats

November 2017: Erich Heermann (D), Exlibris für Charlotte Mamroth, Radierung 1908

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