Februar 2018

DEG-Jahrestagung 2019

Termin und Ort für die DEG-Jahrestagung 2019 stehen fest.
Sie wird vom 9. bis 12. Mai 2019 in Wetzlar stattfinden.

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Jürgen Czaschka: Eignergrafik Heinz Decker, "Versuch zu Lear", DA, 2004

Februar 2018

Jürgen Czaschka 1944 - 2018

Es erreichte uns die für alle Exlibrisfreunde traurige Nachricht, dass der österreichisch-deutsche Künstler Jürgen Czaschka (1944-2018), der die letzten Jahre seines Lebens in Italien verbracht hat, dort verstorben ist. Wir Sammler kennen Czaschka als einen Kupferstecher, der auf seinen Exlibris oft Bildwelten entwarf, die den Bezug der klassischen Antike oder Weltliteratur zu unserer heutigen Realität aufzeigen. Mit seinem messerscharfen analytischen Blick entlarvte er schonungslos Heuchelei, Hybris, Eitelkeiten und Obsessionen. Dabei galt seine Empathie den Leidenden. Neben seinen Exlibris hinterlässt Czaschka ein umfangreiches beeindruckendes Werk an künstlerischer Grafik und Buchillustrationen. Bei seinem letzten Anruf aus seinem Wald in Fanano sprach er liebevoll von seiner Stiftung, die den Namen seiner Frau trägt und die der Kunst der Druckgrafik und Künstlerbüchern gewidmet ist. Neben seinen Werken in Museen und den Exlibris in unseren Sammlungen wird sie die Erinnerung an ihn aufrechterhalten.

(Heinz Decker)

Jürgen Czaschka: "Travestie", C2, 1989

The artist Jürgen Czaschka (Vienna 1944) is the man who unites intellectual rigour with a humanitas that is as warm as it is ironic, and his burin works on copper – in which he is an acknowledged and undisputed master – seem no less than the epiphany of a philosophical journey founded on an unshakable public spirit, the result of a wholly secular morality.

Jürgen Czaschka is the giant who has reigned over a forest of signs, shaping them into an order of art, of civic history and the personal story of a love supported, illuminated and warmed by the flame of Renate.

It was with dramatic awareness of himself and his art that in 2002 he decided to interrupt his journey as an engraver and donate his entire body of work – entirely printed on this catalogue – to the Bagnacavallo Print Gallery.

In 2016 he founded the Renate Herold Czaschka Foundation dedicated to Printmaking and artist books.

(Opificio della Rosa)

Neuerscheinung Alumnen und ihre Exlibris (800 Jahre Rostock, 600 Jahre Universität Rostock)

Ingo Koch Verlag, Warnowufer 30, 18057 Rostock,

Anne Büsing/Kirsten Büsing/Heide Haarländer; 140 Seiten, 71 meist farbige Abbildungen

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November 2017

Vortrag in Leipzig über Exlibris von Max Klinger

Am 7. November 2017 hielt der Präsident der DEG, Dr. Henry Tauber, auf Einladung des Leipziger Bibliophilen-Abends (LBA) im „Haus des Buches“ in Leipzig einen Vortrag über die Exlibris Max Klingers. Anwesend waren zahlreiche Gäste vor allem aus Leipzig, aber z.B. auch aus Wittenberg und Naumburg.

Nach einem kurzen Überblick über die Entwicklungsgeschichte des Exlibris bis zu seiner Lösung von der Heraldik ging Tauber, der das grundlegende Werkverzeichnis zu Klingers Exlibris verfasst hat, im Wesentlichen auf die Blätter ein, die Klinger für Mitglieder des „alten“ Leipziger Bibliophilen Abends, der von 1904 bis 1933 existierte, gemacht hat. Und zwar für die Verleger Henri Hinrichsen und Gustav Kirstein, den Kunsthistoriker Richard Graul, den Buchhändler Ernst Wiegandt und den Berufsoffizier Friedrich Bobsien. Seine Bedeutung als Erneuerer der Radierkunst in den 1880er Jahren und insbesondere als Bahnbrecher für einen sozialkritischen Realismus in der Grafik trat in Klingers Exlibris kaum zu Tage. Hier befasste er sich vor allem mit antiken Mythen und wandte sich häufig der Darstellung des nackten Menschen zu. Sein Credo: In ihren besten Schöpfungen ist die Kunst ist in der Lage, ein vollkommenes Spiegelbild der Natur zu liefern, aber zuvor muss der Künstler das Ideale auswählen, und das wichtigste Auswahl-Kriterium ist die Schönheit.

Klinger, dessen Exlibris noch heute hoch geschätzt (und teuer) sind, hatte keine eigentlichen Schüler, aber etliche Nachfolger. Auch auf diese ging Tauber kurz ein: Bruno Héroux gehörte dazu und Alois Kolb, zu dessen Schülern wiederum Hela Peters, Karl Blossfeld, Max Brüning, Carl Streller und Otto Weigel zählten, auch diese allesamt bekannte Exlibris-Künstler.

Abschließend zeigte Tauber Möglichkeiten für die Anwesenden auf, sich weiteren Exlibris-bezogenen Aspekten zu widmen. Es gab (neben Héroux) andere Künstler im alten LBA, die Exlibris schufen: Willi Geiger, Richard Grimm-Sachsenberg, Hugo Steiner-Prag oder Walter Tiemann. Es gab Exlibris-Großsammler unter den Mitgliedern, wie Paul Heinicke, der später auch Ehrenmitglied der DEG war und dessen großartige Kollektion den Grundstock der Sammlung von Schloss Burgk bildete. Und da waren natürlich auch etliche Künstler und Sammler in Leipzig und Umgebung, die nicht im LBA organisiert waren, gleichwohl aber wichtige Beiträge für die Exlibris-Bewegung leisteten. Schließlich war Leipzig, neben Berlin, München und Dresden, eine der vier Hochburgen des Exlibris in Deutschland. Darüber hinaus steht Leipzig auch in neuerer Zeit für herausragende Leistungen in der Exlibriswelt, mit Namen wie Oswin Volkamer, Karl-Georg Hirsch, Frank Eißner und vielen anderen.

Der 1991 wiedergegründete Leipziger Bibliophilen-Abend ging aus der von 1956 bis 1990 tätigen Leipziger Ortsvereinigung der "Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund der DDR" hervor und hat sich wie die bis heute existierende, äußerst rührige Pirckheimer-Gesellschaft der Buchkultur und Bibliophilie verschrieben; die Pirckheimer-Gesellschaft vereint „Bibliophilie, Freunde der Graphik und Exlibrissammler“, sie ist Gründungsmitglied der F.I.S.A.E. Die Vortragsveranstaltung zu Klingers Exlibris unterstreicht die freundschaftlichen Beziehungen, die die DEG zu den genannten Vereinen pflegt.

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November 2017

Die Exlibris-Sammlung im Stadtarchiv Pforzheim

Aus dem Nachlass unseres langjährigen Mitglieds Eleonore Staib, die 2016 im Alter von 98 Jahren verstarb, ist ihre rund 2.000 Exemplare umfassende Exlibris-Sammlung an das Stadtarchiv Pforzheim gegangen. Dazu hat unser neues Mitglied Harald Katz den prägnanten Beitrag „Bucheignerzeichen und Gebrauchsgrafik. Die Exlibris-Sammlung im Stadtarchiv“ veröffentlicht. (In: Archivmagazin. Neues aus dem Stadtarchiv Pforzheim, 2017/3, S. 14-17)  http://cdn.pf.webseiten.cc/fileadmin/user_upload/archiv/pdf/archivmagazin-3-2017-web.pdf 

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September / Oktober 2017

Gestaltung von Eulen-Exlibris in der Gottlieb-Daimler-Realschule Ludwigsburg

Initiiert von dem Realschullehrer und Ausbildungsberater für PH-Studierende Rudolf Schaaf gestaltete die letztjährige Klasse 6a an der Gottlieb-Daimler-Realschule Ludwigsburg im Rahmen eines fächerübergreifenden Projektes „Eulenmotive auf Exlibris“.

24 der entstandenen Arbeiten sind einzusehen auf der Website der AG Eulenschutz im Landkreis Ludwigsburg unter: Freunde der AG Eulenschutz.

Eine ausführliche Beschreibung des Unterrichtsprojektes wird 2018 im Kauzbrief 30, Zeitschrift der AG Eulenschutz, erscheinen.

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September 2017

Mosbach: Eine kleine Kunstform füllt zwei Museen
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Mönchengladbach: Rheinlandtaler für Exlibris-Sammler Blum
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Die belgische Exlibris Gesellschaft GRAFIA hat neue Kontaktdaten:

Addresse : Graphia vzw, Bruin de Beerlaan 23, B-9111 Belsele (Sint-Niklaas) Belgium
Website : www.graphiavzw.be
Mail : info.graphiavzw@gmail.com
you can also find us on facebook

Juli 2017

Nachruf auf Sofya Vorontsova

Während der DEG-Jahrestagung 2009 in Wiesbaden zeichnete sie mir das Wort Exlibris auf die Speisekarte, dazu Datum und Ort, begleitet von drei Schlangenlinien, die jeweils in einem kleinen Knäuel enden – die Linienführung dynamisch und energisch, aber zugleich verspielt, zart und fragil. Nun ist die Diplom-Designerin Sofya Vorontsova, selbst zierlich und fragil und doch so zäh und unbeugsam, am 20. Juli, kurz nach ihrem 33. Geburtstag, einem schweren Krebsleiden erlegen.

Geboren am 4. Juli 1984 im russischen Togliatti an der Wolga in der Oblast Samara, war sie das einzige Kind von Aleksey Vorontsov und Tatiana Kaliagina, der Vater künstlerischer Leiter und Chef-Dirigent des Togliatti Symphonieorchesters, die Mutter Pianistin. Musisch und künstlerisch veranlagt, besuchte Sofya nach dem Gymnasium die Staatliche Kunstschule Nr. 1 in ihrer Heimatstadt, studierte dann von 2002 bis 2007 an der Staatlichen Universität für Druckwesen in Moskau und absolvierte von 2007 bis 2009 dank eines Stipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden als Meisterschülerin von Elke Hopfe. Nebenher hatte sie einen Lehrauftrag an der Moskauer Fachhochschule inne. Seit 2009 arbeitete sie immer wieder in der Offizin des Nürnberger Xylografen Rudolf Rieß, der ihr zum künstlerischen Ziehvater wurde, und schließlich lebte sie als freischaffende Künstlerin in Nürnberg.

Nachdem 2011 ein Hirntumor bei ihr entdeckt worden war, durchlebte und erlitt sie langwierige Chemotherapien und Bestrahlungen, die sie zumindest nach außen hin hartnäckig und stoisch hinnahm, in ihrer trotz der Krankheit stets bescheidenen und zurückhaltenden, positiven und optimistischen Art, getragen von einer Welle der Hilfsbereitschaft seitens befreundeter Künstler und Sammler und unterstützt von weiten Kreisen der Nürnberger und Fürther Bevölkerung. 2015 heiratete sie und lebte zuletzt in Mühldorf am Inn.

Sofya malte in verschiedenen Techniken und aquarellierte, von Fahrten in die Niederlande und nach Spanien brachte sie Ideen zu Reisebildern mit; die bizarren Bauwerke Gaudis und die üppige Mittelmeerfauna inspirierten sie zu gegenstandsfernen Farbenspielen. Sie zeichnete auch und befasste sich mit Druckgrafik. Dabei galt ihre besondere Liebe dem Holzstich. Sie schuf Buch-Illustrationen und grafische Folgen, zu E.T.A. Hoffmann und Molière und zu russischen Märchen und Fabeln. Und sie war eine Exlibris-Künstlerin mit einem Gesamt-Oeuvre von mindestens 58 Blättern – auch theoretisch befasste sie sich mit dem Bucheignerzeichen: In Moskau schrieb sie an einer Arbeit über Xylografie-Exlibris des 20. Jahrhunderts. Kompositionsstruktur und Besonderheiten der künstlerischen Ausdrucksmittel. Sofya nahm an zahlreichen Ausstellungen teil und wurde für ihre Arbeiten vielfach ausgezeichnet.

In den meisten ihrer Exlibris führte sie die Linien schwungvoll und dynamisch, scheinbar spontan gekrümmt oder aufgesplittet, auch gebündelt. Die Flächen sind oft amorph und kaum bestimmbar, umfassen und überlappen sich in komplizierten Kurven und fließen schon mal in Linien aus. Linien und Flächen konvergieren, durchdringen und überschneiden sich. Wenn sie Farbe benutzt, geschieht es zumeist auf eine lyrisch-dekorative Weise. Ihre Motive waren historische und kunsthistorische Reminiszenzen, Anklänge an Musik und Literatur, Darstellungen aus Sagen und Legenden (wie die Sebaldus-Legende auf dem Exlibris für Manfred Baumüller) und Fantasiebilder (wie das Carpe-Diem-Schaukelpferd für Helge Larsen). Dank ihrer liebenswerten Persönlichkeit und ihrer außergewöhnlichen künstlerischen Werke wird die viel zu früh Verstorbene den Freunden und Sammlern unvergessen bleiben.

(Henry Tauber)

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Obituary for Sofya Vorontsova

During the DEG-Meeting 2009 in Wiesbaden she drew the word ex libris on the menu, accompanied by place and date and three sinuous lines ending in a little knot – the lines dynamic and forceful, but also playful, tender and fragile. The graduated designer Sofya Vorontsova, herself petite and fragile and yet tough and rigid, now succumbed her severe cancer disease on 20. July shortly after her 33rd birthday.

Born on July, 4, 1984 in the Russian Togliatti on the Volga in the Oblast Samara, she was the only child of Aleksey Vorontsov and Tatiana Kaliagina. Her father was director and chief conductor of the Togliatti symphony orchestra, her mother a pianist. Gifted in music and the fine arts, Sofya after finishing highschool attended the State Art School Nr. 1 in her hometown, then from 2002 to 2007 she studied at the State University for Printing in Moscow, and with the help of a scholarship of the Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) she then studied from 2007-2009 at the College of Fine Arts, Dresden, as master student of Else Hopfe. Additionally she taught at the Moscow College of Applied Art. Since 2009 she worked at times in the printing shop of the Nuremberg xylographer Rudolf Rieß who became her artistic mentor. Finally she lived as freelance artist in Nuremberg.

After in 2011 a tumor had been discovered in her brain she suffered long periods of chemotherapy and irradiation, which she bore – at least externally – tenaciously and stoically in her always modest and reticent, positive and optimistic way of thinking. A wave of helpfulness by artist friends and collectors carried her and large groups of the Nuremburg and Fürth population supported her. In 2015 she married, her last home was in Mühldorf on the Inn.

Sofya painted in different techniques and made water colors. From her journeys to the Netherlands and Spain she brought back ideas for travel pictures. Gaudi’s bizarre buildings and the voluptuous Mediterranean fauna inspired her play of colors, distant from concrete objects. She drew pictures, too, and occupied herself with print graphics. Her special favorite was the woodcut. She created book illustrations and graphic series on E.T.A. Hoffmann and Molière and Russian fairytales and fables. And she was a bookplate artist with an oeuvre of at least 58 plates. She also worked on the theory of bookplates. In Moscow she was working on a book on Xylografie-Exlibris des 20. Jahrhunderts. Kompositionsstruktur und Besonderheiten der künstlerischen Ausdrucksmittel. (Woodcut bookplates of the 20th century. Structures of composition and special forms of artistic expression). Sofya participated in many exhibitions and won many awards.

In most of her bookplates we find bold and dynamic swinging lines, seemingly spontaneous, curving, split up, bunched. The planes often are amorphous, hardly determinable, overlapping in complex curves, occasionally they end in lines. Lines and planes converge, permeate and overlap each other. When she uses color she does so mostly in a lyrical-decorative way. Her motifs were reminiscences from history and the history of art, allusions to music and literature, presentations from sagas and legends (like the Sebald legend on the bookplate for Manfred Baumüller) and images drawn from her fantasy (like the Carpe-diem rocking-horse for Helge Larsen).

Thanks to her amiable personality and her extraordinary art work, Sofya, who passed away far too early, will remain unforgotten by friends and collectors.

(Übersetzung von Heinz Decker)


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Mai 2017

Dies sind die Preisträger des Exlibris-Wettbewerbs der DEG 2017

(gewählt am 30.04.2017 anlässlich der DEG-Jahrestagung in Paderborn)

1. Preis

Ivan Rusachek für Alexander Kerrutt, „Vanitas“, Radierung, 130 x 130 mm

2. Preis

Frank Eißner für Manfred Baumüller, „Gespenst von Canterville“, Holzschnitt, verlorene Form, 156 x 102 mm

3. Preis

Andreas Raub für Wolfgang Fiedler, „Berlin-Rudow“, Radierung, 120 x 98 mm

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März 2017

Mag. Eva-Maria Wimmer zum Ehrenmitglied der ÖEG ernannt

Anlässlich ihrer Hauptversammlung im März 2017 hat die Österreichische Exlibris-Gesellschaft Frau Mag. Eva-Maria Wimmer die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Insbesondere als langjährige Kassiererin (23 Jahre, seit 1994) und Organisatorin von insgesamt neun, inzwischen legendär gewordenen Exlibris-Treffen in Steyr hat sie sich in besonderem Maße um die ÖEG und das Exlibris verdient gemacht. Als Sammlerin, Auftraggeberin und Tauschpartnerin nahm sie an vielen Tagungen teil, auch innerhalb der Deutschen Exlibris-Gesellschaft, und tat sich dabei mit zahlreichen ausnehmend qualitätvollen Blättern hervor. Die DEG, deren Mitglied Frau Wimmer gleichfalls seit vielen Jahren ist, gratuliert ganz herzlich!

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April 2017

Verleihung der Walter-von-Zur-Westen-Medaille 2017 
an Klaus Thoms

Auf der Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft in Paderborn verlieh der Vorstand der DEG Klaus Thoms die Walter-von-Zur-Westen-Medaille 2017. Geehrt wurde damit der langjährige Präsident (2012 – 2016) und Vizepräsident (1990 – 2012) des Vereins. 
In seiner Laudatio ging der derzeitige DEG-Präsident Henry Tauber in launiger Weise auf den beruflichen Werdegang des studierten Psychologen und Psychotherapeuten ein und zeichnete Stationen aus seinem beruflichen Leben als Leiter psychologischer Beratungsstellen am Niederrhein und als nebenamtlicher Lehrer an einer Fach
schule für Heilpädagogik nach. 
Darüber hinaus erzählte Tauber von den Hobbies des Geehrten: der Liebe zur Musik, z.B. dem Singen im Chor (das er gemeinsam mit seiner Frau Heidi Thoms pflegt), dem Reisen (auch dies gemeinsam mit seiner Frau), vor allem nach Amerika und insbesondere Afrika, und der Mitgründung und ausgiebigen Vorstandstätigkeit im Kunstverein Gelderland, den Klaus Thoms von 2008 bis 2010 leitete. 
Als Liebhaber von Kultur und Kunst kam der Geehrte auch zum Exlibris und trat 1981 in die Deutsche Exlibris-Gesellschaft ein, in der er sich in leitenden Positionen hervortat – „mit außerordentlichem Einsatz und souverän“, so Tauber, „stets unaufgeregt und verbindlich“ und „natürlich auch als Exlibris-Sammler, Auftraggeber und darüber hinaus selbst als Exlibris-Schaffender“. 
Thoms trat als Autor einer Reihe hochinteressanter Aufsätze für das DEG-Jahrbuch in Erscheinung und bereitete in diesem Zusammenhang verschiedenste Themenbereiche, die auf Exlibris vorkommen, aus kulturgeschichtlicher Sicht auf: Da ging es um Karikaturen-Exlibris, apotropäische Darstellungen auf Exlibris(Abwehr von Unheil), um Medusa, Pegasus, Tanz, Brot, Masken, Fenster, Wasser und, erst jüngst, im Jahrbuch 2017, die sieben Todsünden auf Exlibris. 
Sodann ging der Präsident näher auf die Funktion seines Vorgängers als verantwortlicher Redakteur der „Mitteilungen“ ein: „In 25 Jahren hast Du 71 Ausgaben der DEG-Mitteilungen redigiert, die Du von einem mehr oder weniger ´reinen´ Mitteilungsblatt zu einer Art Magazin gemacht hast, 71 Hefte mit insgesamt 1.932 Seiten; anfangs waren es 16 Seiten pro Nummer, bei drei Heften jährlich (bis auf eine Ausnahme 2001), ab 2014 erscheinen zwei Hefte jährlich, allerdings mit durchschnittlich jeweils 40 Seiten. Redigiert hast Du Aufsätze und Leserbriefe, Tagungs- und Ausstellungsberichte, Bildbetrachtungen und Werklisten, Künstler- und Sammlervorstellungen, Biografisches und Nachrufe, Rezensionen und eigentliche Vereinsmitteilungen, z.B. aus dem Archiv.“ 
„Wenn jemand“, so Tauber weiter, „25 Jahre lang eine solche Tätigkeit sozusagen ganzherzig ausübt, liegt es nahe, ihm sehr zu wünschen, dass er diese Tätigkeit auch weiterhin wahrnimmt, um vielleicht 30 Jahre oder auch noch mehr vollzukriegen. Und so setzen wir auf Dich, lieber Klaus, dass Du uns noch so lange, wie es Dir möglich ist und Freude macht, als Redakteur der Mitteilungen und als Verfasser geistreicher Exlibris-Aufsätze erhalten bleibst.“ 
Unter großem Beifall nahm Thoms schließlich aus den Händen des Präsidenten die von dem im letzten Jahr gestorbenen Oswin Volkamer gravierte Walter-von-Zur-Westen-Medaille 2017 entgegen, zusammen mit der kalligrafisch prächtig gestalteten Urkunde von Joke van den Brandt.

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Jahrestagung der Deutschen Exlibris Gesellschaft e.V. 2018 in Wurzbach/Schloß Burgk

Einladung zur Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e.V. vom 26. April 2018 bis zum 29. April 2018 in Wurzbach nahe Schloß Burgk.

Die Mitarbeiter von Schloß Burgk freuen sich, auch im Jahr 2018 – dann zum fünften Mal − die Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft ausrichten zu können.

Schloß Burgk an der Saale ist die älteste und größte Schloßanlage des Thüringer Oberlandes. Stilistisch von der Gotik bis zum Rokoko geprägt, ist die einstige Reußische Residenz, später Jagd- und Sommerschloß der Fürsten Reuß älterer Linie, kein vollkommenes Denkmal einer Zeit, sondern − Baukörper wie Innenausstattung − Ergebnis (bau)künstlerischer Leistungen verschiedener Epochen. Angefangen bei den eindrucksvollen Wehranlagen des späten Mittelalters, über die spätbarocke Anlage des Sophien-Parks, der im Stil des Rokoko gestalteten Wohnräume bis hin zu den im Geschmack des Historismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts renovierten Räumen erklärt sich die Geschichte der Kunst am Beispiel einer kleinen und an Zerwürfnissen reichen Herrschaftsgeschichte.


Mit Eröffnung des Museums am 1. Juni 1952 wurde das Eigentum an Schloß Burgk auf den Landkreis übertragen, das Museum wird in seiner Trägerschaft geführt.

Seither entwickelte sich das Schloß Burgk vielbesucht zu einem der wichtigsten Kulturträger Ostthüringens und zählt zu den schönsten Schlössern des Freistaates. Neben den reich ausgestatteten Innenräumen, wie Rittersaal, Weiße Zimmer, Speisesaal und Prunkzimmer, sind wechselnde Sonderausstellungen zu einer wichtigen Bereicherung der Museumsarbeit geworden. Diese machen, wie zahlreiche Konzerte, Vorträge und andere Veranstaltungen, das Museum nicht nur für Besucher aus allen Bundesländern und zunehmend dem europäischen Ausland attraktiv, sondern auch für einen Stamm wiederkehrender Besucher.


Schloß Burgk beherbergt drei bedeutende Sammlungen, die dem Buch verpflichtet sind und für graphische Studien sowie wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung stehen: Exlibris-Sammlung, Sammlung Künstlerbücher und originalgraphische Zeitschriften, Bibliothek.

Mit mehr als 80.000 Blättern ist die Exlibris-Sammlung die größte Spezialsammlung des Museums und eine der großen Europas in öffentlicher Hand. Sie vereint heute Blätter aus sechs Jahrhunderten, gearbeitet von über 5.000 Künstlern aus mehr als 60 Ländern. In zahlreichen Ausstellungen im Museum selbst sowie über Leihgaben an andere Häuser wird die Sammlung der Öffentlichkeit regelmäßig vorgestellt.

Für die Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft 2018 steht uns wieder das „Aparthotel Am Rennsteig“ in Wurzbach zur Verfügung. Wie gehabt, wird es wieder einen Ausflug nach Burgk geben.

Das „Aparthotel Am Rennsteig“ bietet neben kostengünstigen – inzwischen durchweg sanierten und modernisierten − Zimmern auch ausreichend Räume für den Tausch, für Künstler, Antiquariate, die Mitgliederversammlung, die Ausstellung des Wettbewerbes sowie zum gemütlichen Beisammensein.

Die wiederholte Ausrichtung der Tagung wird uns und Ihnen einiges erleichtern – Sie kennen den Ort und wir Sie und Ihre Wünsche. Bewährtes wird beibehalten – Tagungsbüro ab Donnerstag, 26. April, Bereitstellung der Tauschräume ebenfalls ab Donnerstag. Für nichttauschende PartnerInnen wird ein gesondertes Programm organisiert.

Für alle, die noch nicht an einer Tagung in Wurzbach teilgenommen haben, einige Informationen zum Austragungsort: Die Stadt Wurzbach liegt im Süden des Naturparks "Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale" idyllisch am Nordhang des Frankenwaldes in einer Höhenlage von 500 bis 725 über NN. Tiefe Fichtenwälder umgeben das Tal, dessen Häuser mit dem "Blauen Gold", dem Schiefer, gedeckt sind. Wurzbach ist ein beliebtes Ausflugsziel, ca. 120 km ausgeschilderte Wanderwege laden ein, die Natur der reizvollen Mittelgebirgslandschaft zu genießen. Einer der bedeutendsten europäischen Fernwanderwege − der Rennsteig − führt durch die Gemarkung von Wurzbach, ebenso der Saale-Orla-Wanderweg.

Tagungszeitraum:Donnerstag, 26. April 2018 bis Sonntag, 29. April 2018


Tagungshotel:
Aparthotel „Am Rennsteig“ Wurzbach

Oßlaberg 6

07343 Wurzbach/Thüringen

Telefon: +49/ (0)36652-40-0 Telefax: +49/ (0)36652-40-777

Internet: www.am-rennsteig.de

Email: hotel@am-rennsteig.de

Preis pro Person

im Doppelzimmer: Euro 44,00 pro Tag

Doppelzimmer zur Einzelnutzung: Euro 56,00 pro Tag

Incl. Frühstück, Nutzung der Freizeiteinrichtungen des Hotels sowie Hotelparkplatz. Bei Buchung unbedingt Kennwort „DEG-Jahrestagung 2018“ angeben.

In der Umgebung von Wurzbach gibt es weitere Gasthöfe, Ferienwohnungen, kleine Hotels.

Bitte wenden Sie sich an

− Tourist-Info Wurzbach, Leutenberger Str. 10, 07343 Wurzbach, Tel. 036652 3040,

E-Mail: stadt-wurzbach@wurzbach.de

−Tourist-Info Bad Lobenstein, Graben 18, 07356 Bad Lobenstein, Tel. 036651 2543

E-Mail: stadtinfo@bad-lobenstein.de

− Museum Schloß Burgk, Ortsstr. 17, 07907 Burgk/Saale, Tel.: 03663 400119,

E-Mail: museum@schloss-burgk.de


Tagungsprogramm

Donnerstag, 26. April 2018

Tagungsbüro von 11.00 bis 20.00 Uhr geöffnet

11.00 bis 22.00 Uhr Tauschräume im Hotel geöffnet

Freitag, 27. April 2018

Tagungsbüro von 9.00 bis 20.00 Uhr geöffnet

Tauschräume von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet

Vorstandssitzung

17.30 Uhr Abfahrt nach Schloß Burgk (individuell oder mit Bussen)

18.30 Uhr Eröffnung der Jahrestagung der DEG durch den Präsidenten und die Museumsleitung, Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellungen; Orgelkonzert

20.00 Uhr Rückfahrt, ab 20.30 Uhr Grillabend sowie gemütliches Beisammensein im Hotel

Samstag, 28. April 2018

Tagungsbüro von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet

Tauschräume ab 9.00 Uhr geöffnet

Jahreshauptversammlung im Hotel

20.00 Uhr Festessen

Sonntag, 29. April 2018

Tagungsbüro von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet

Tauschräume von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet

Abreise

Exlibris-Ausstellungen zur Jahrestagung 2018

Widerhall: Industrialisierung, Arbeit und soziale Bewegungen im Exlibris (Museum Schloß Burgk)

Meins! Die besten Exlibris aus dem Wettbewerb an Thüringer Schulen (Museum Schloß Burgk)

Vom Stein. Originallithographische Exlibris (Kunsthaus Müller – Museum für Steindruck, Wurzbach)

"DEG-Wettbewerb für Exlibris und Gelegenheitsgrafik" („Aparthotel Am Rennsteig“ Wurzbach)


Tagungsgebühren

DEG-Mitglieder und tauschende Partnermitglieder

inkl. aller Tagungsunterlagen, Grillabend (ohne Getränke), Festessen (ohne Getränke) 85,00 Euro

Nichtmitglieder

inkl. aller Tagungsunterlagen, Grillabend (ohne Getränke), Festessen (ohne Getränke) 106,00 Euro

nicht tauschende Partner 45,00 Euro

mit Grillabend (ohne Getränke) und Festessen (ohne Getränke), ohne Tagungsunterlagen

Non-members

with barbecue (without beverages) and dinner (without beverages), without congress materials

Tageskarten für DEG-Mitglieder

inkl. aller Tagungsunterlagen, ohne Grillabend und Festessen 28,00 Euro

Tageskarten für Nichtmitglieder/Gäste

inkl. aller Tagungsunterlagen, ohne Grillabend und Festessen 35,00 Euro

Tische für Künstler und Antiquare (verpflichtend für Präsentation)

DEG-Mitglieder 28,00 Euro/Tisch

Nichtmitglieder/Gäste 35,00 Euro/Tisch

Busshuttle nach Burgk (Bezahlung erfolgt vor Ort)


Anmeldung:

Bitte melden Sie sich bis spätestens 28. Februar 2018 an:

Museum Schloß Burgk

Ortsstr. 17

07907 Burgk/Saale

Tel.+49 (0)3663 400119, E-Mail: museum@schloss-burgk.de

Ansprechpartner/Organisation, Betreuung, Finanzen:

Sabine Schemmrich | s.schemmrich@schloss-burgk.de

Julia Weiß| j.weiss@schloss-burgk.de

Elfie Opel | e.opel@schloss-burgk.de

Bezahlung:

Die Bezahlung der Tagungsgebühren sollte mit der Anmeldung erfolgen, spätestens bis zum 28. Februar 2018.

Bei späteren Zahlungseingängen behalten wir uns einen Aufschlag von 10 Euro vor.


Konto: Landratsamt Saale-Orla-Kreis

IBAN: DE58 8305 0505 0000 0061 14

BIC: HELADEF1SOK

Tagungsteilnehmer, die nicht zum SEPA-Raum gehören, können im Tagungsbüro bar bezahlen.


Lithographiekurs im Kunsthaus Müller – Museum für Steindruck, Wurzbach

Seit mehr als 30 Jahren widmen sich Bärbel und Christian Müller der Kunst und dem Handwerk, zunächst in Leipzig, seit 2005 in Wurzbach. Die Steindruckwerkstatt besteht seit 1986 als Meisterbetrieb im Handwerk: Hier druckt der Hausherr u.a. für bzw. Blätter von Günther Grass, Armin Müller-Stahl, Udo Lindenberg u.v.a.m. Die Werkstatt steht Künstlern, Galerien und Verlagen zur Verfügung. Zur Exlibris-Tagung öffnet Christian Müller für Interessierte seine Räume und lädt zu einem Lithographiekurs ein.
Verbindliche Anmeldung bis spätestens 23. März 2018 über Museum Schloß Burgk, Bezahlung vor Ort, Teilnehmer max. 10
Freitag, 27. April 2017: 10 bis 13 Uhr, bei Bedarf auch zusätzlich am Nachmittag
Kosten: (Stein, Materialien, Anleitung und Betreuung): 75 Euro/Person, Abzug: 4 Euro/Blatt

Bei entsprechender Nachfrage kann auch am Samstag, 28. April 2017, ein weiterer Kurs organisiert werden.

„Ich wandre ja so gerne…“

Samstag, 28. April 2017: geführte Wanderung auf dem Rennsteig

Verbindliche Anmeldung bis spätestens 23. März 2018 über Museum Schloß Burgk, Bezahlung vor Ort

Die reizvolle Landschaft des Rennsteig-Saalelandes bietet neben zahlreichen Ausflugszielen auch die Möglichkeit für Erholung, Wellness, Entspannung wie auch aktive Bewegung in einer nahezu unberührten Landschaft. Wenn Sie ihren Aufenthalt in unserer Region nicht nur auf den Tagungszeitraum beschränken möchten, senden wir Ihnen gern weiterführendes Infomaterial zu.

26.04. – 29.04.2018
Deutsche Exlibris-Gesellschaft (DEG), Jahrestagung in Wurzbach/Schloss Burgk

28.08. – 02.09.2018
FISAE-Kongress in Prag (Tschechische Republik)
Anmeldeformular /Programmhinweise

Hinweis zur Bezahlung der Tagungsgebühren für den FISAE-Kongress

In der deutschen Übersetzung des Anmeldeformulars wurden die Zahlungsmodalitäten für die Tagungsgebühren etwas unglücklich formuliert, so dass der Eindruck entstehen könnte, die Bezahlung könne auch bei der Ankunft am Tagungsort erfolgen. Das ist zwar grundsätzlich möglich, aber doch eher als Ausnahme gedacht. Aus verständlichen Gründen bitten die Organisatoren darum, die Überweisung normalerweise zeitgleich zur Anmeldung vorzunehmen.

05.10. − 06.10.2018
Schweizerischer Exlibris Club (SELC), Jubiläumstagung (= 50 Jahre SELC) in Solothurn

09.05 – 12.05.2019
Deutsche Exlibris-Gesellschaft (DEG), Jahrestagung in Wetzlar

12.08. – 18.08.2020
FISAE-Kongress in Cambridge (Großbritannien)

Alles klar? Glas und Tod - Von transparenten Dingen und transzendenten Vorstellungen
Eine Sonderpräsentation aus der Sammlung des Museums für Sepulkralkultur in Kassel

23. Februar bis 13. Mai 2018

Eröffnung: 22. Februar 2018, um 19.00 Uhr

Weitere Informationen: Einladung / Fleyer

Exlibris-Ausstellung „Götter und Helden: Ihre Darstellung zwischen Antike und Neuzeit“ vom 09.01. bis 28.02.2018 in Mönchengladbach

Vom 9. Januar bis 28. Februar 2018 zeigt die Zentralbibliothek Carl-Brandts-Haus, Blücherstr. 6, 41061 Mönchengladbach eine Exlibris-Auswahl zum Thema Götter und Helden aus der Sammlung Dr. Gernot Blum.
Ausstellung und kleiner Begleitkatalog sind das Resultat eines Praktikums von Jan Erkens, Studierender bei Daniel Theveßen M.A. Letzterer ist wissenschaftlicher Betreuer der Sammlung Dr. Gernot Blum und des zugehörigen Exlibris-Portals (Online-Datenbank).

(Abb.: Viktor Guzeniouk: Exlibris für Gernot Blum, 1998, C2+C3; Sammlung. Dr. Blum, Nr. B-41.238)

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Karl-Georg Hirsch zum 80.

Zum 80. Geburtstag des Leipziger Künstlers Karl-Georg Hirsch präsentiert die

Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel vom 2. Februar bis zum 27. Mai 2018 eine Ausstellung, die sein künstlerisches Schaffen über Jahrzehnte darstellt.

Hirsch gehört zu den bedeutendsten deutschen Holzschneidern der Gegenwart und hat insbesondere im Bereich des Holzstichs Herausragendes geleistet. Der emeritierte Professor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 2011 den Gutenberg Preis der Stadt Leipzig.

Seine Buchillustrationen wurden in der DDR und von der Stiftung Buchkunst in der BRD mehrfach mit dem Titel "Schönstes Buch" ausgezeichnet.

Das Ausstellungsgut stammt vorwiegend aus der Sammlung Dr. Beate und Dr. Peter Labuhn (Stendal), das durch Material der Malerbuchsammlung der Bibliothek ergänzt wurde. Es werden auch zahlreiche Exlibris aus der Grandville-Folge gezeigt.

Als Laudator in der Eröffnungsveranstaltung konnte Peter Gosse (Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste) gewonnen werden.

Peter Labuhn

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Abb.: Marlies Poss: Kein Lied mehr ..., Installation, Holz, Blei

Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.
Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25-27 | D–34117 Kassel

25. Januar bis 13. Mai 2018
21. 1. Eröffnung um 19.00 Uhr im Beisein der Künstlerin Marlies Poss

Erinnerte Gegenwart
Dokumente und Installationen zu Theresienstadt

Eine Ausstellung der Künstlerin Marlies Poss anlässlich des Gedenktages an die Opfer
des Nationalsozialismus‘ am 27. Januar 2018

Die Münchner Künstlerin Marlies Poss wurde 1944 geboren. Großmutter und Mutter waren zu diesem Zeitpunkt als jüdische Frauen untergetaucht, ihre Großtante Berthie Philipp war von Hamburg aus in das KZ Theresienstadt verschleppt worden. So ist in der Biographie der Künstlerin eine persönliche Spur gelegt zu einem bewegenden Thema: Vergessenes jüdisches Leben erinnern und heutiges Bewusstsein wecken, lebendiges Vergegenwärtigen. Marlies Poss kombiniert für die Ausstellung Dokumente ihrer Großtante und anderer Holocaust-Überlebender mit eigenen Installationen. Sie schuf zarte Werke aus zerbrechlichen, vergänglichen Materialien, die den kindlichen Eindruck und den Schrecken vor dieser Familiengeschichte spürbar machen.

www.marlies-poss.de

Jeden Mittwoch findet um 18.00 Uhr eine öffentliche Führung statt, es gelten die regulären Eintrittspreise, eine Führungsgebühr wird nicht erhoben.

Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.
Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25-27 | D–34117 Kassel

T 0561 91893 0 | F 0561 91893 10
info@sepulkralmuseum.de | www.sepulkralmuseum.de

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BULUŞMA

Buluşabilmek için farklı yönden veya mekandan gelen en az iki yapıdan söz etmek gerekir.

Önce ayrı kalırlar, sonra sebep doğar ve birbirini bulmak için yolculukları başlar. Gerekli ve mümkün kılınan koşullar hazır olunca da parçalar bir araya gelir. Farklılıkların buluşmasından ortaya çıkan manzaradaki her bir detay özeldir artık. Her bir ayrıntının kendine has derinlikte hikayesi vardır. Size de tüm olan biteni ve hatta süregeleni, karşısına geçip bazen de içine karışarak anlamaya çalışmanın zevki kalır.

D’art Galeri, 2018 yılının ilk sergisinde Nurgül Arıkan ile siz sanatseverleri buluşturuyor.

Grafik sanatlar, Exlibris ve fotoğraf sanatını harmanlayarak çalışmalarını sürdüren Arıkan, modern ve klasik çizgilerin bir arada oluşturduğu ahenkli buluşmaya sizleri de şahit etmek arzusunda.

18 Ocak Perşembe akşamı saat 18.00’da D’art Galeri’de gerçekleşecek “Buluşma” nın açılışında, siz sanatsever dostlarımızı aramızda görmekten onur duyarız.

D’art Galeri

dartgaleri.istanbul

Bereketzade Mah.Hacı Ali Sok.Şükran Apt. No:8/2 Galata, İstanbul

Einladung zum DEG – Wettbewerb anlässlich der Jahrestagung 2018 in Wurzbach

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>> More information (russian) <<

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Internationaler Exlibris-Wettbewerb 2018 in Trakai / Litauen

http://www.trakaimuziejus.lt/news/291/133/International-bookplate-competition-2018

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Ex libris competition “Library of Bodio Lomnago” on the topic “Comics and Cartoons
The Ex Libris must be sent by Registered Letter, by 12.00 noon on 30th November, 2017, to the following address: Comune di Bodio Lomnago, Piazza Don Cesare Ossola 2, 21020 Bodio Lomnago (VA), Italy.

>> More details <<

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International competition: 37th FISAE Congress in Prague.
The deadline for sending the works is 30th April 2018
>> More details <<

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Internationaler Exlibris Wettbewerb "Waffenstillstand"
Einsendungen bis 30. April 2018

>> More details <<

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Internationaler Exlibris-Wettbewerb in Litauen

We kindly invite painters and little graphic artists from the Germany to participate in the INTERNATIONAL EXLIBRIS COMPETITION. Please share information about competition.

In 2018 Lithuania will commemorate the centenary of the Restoration of the State of Lithuania. On February 16, 1918, the Council of Lithuania signed a document proclaiming the restoration of an independent State of Lithuania.

Povilas Višinskis Šiauliai County Public Library, which has been actively maintaining and promoting bookplates for two decades now, striving to meaningfully honour the centenary of the occasion and paying tribute to the country’s prominent personalities and state institutions, is launching an international bookplate competition „EX LIBRIS. RESTORED LITHUANIA 100“.

We kindly invite all artists from all over the world to create bookplates, dedicated to the State of Lithuania, its outstanding personalities and state organisations.

Participants have to submit 3 seals of every printed and autographed bookplate. Bookplates for the Competition have to be sent before December 15, 2017 to the following address:

International EX LIBRIS competition

Povilas Visinskis Siauliai County Public Library

Ausros av. 62

LT-76235 Siauliai

Lithuania

The international Jury will evaluate entries submitted to the competition and qualify the best of them to the exhibition and awards and prizes, issued by different sponsors and organisations, as well as with valuable presents and diplomas.

The catalogue will be issued in 2018. The participants of the competition will get a catalogue for free.

To view the regulations and the organizer, please visit the websites:

https://savblt.wixsite.com/exlibris/copy-of-nuostatai

https://issuu.com/savbbiblioteka/docs/vis__inskio_biblioteka_galutinis

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Ausschreibung eines Exlibris-Wettbewerbs zum Thema "Hongkongs Rückkehr zu China"

1. Please show your interest and register by reply the following email address:

hkexlibris@gmail.com OR directly mail your reply letter to us.

2. After application, please send 3-5 sets of work, each in 3 copies of the original and physical art pieces and send to us the following address, (for the exhibition, production of the big book and kept by the Hong Kong Ex-Libris Association purposes. Please note that insufficient of copies in provision may affect participation)

3. We need your biography information (within 150 words) plus your updated contact information such as the email address, mailing address, telephone no.

4. Deadline for all information and material to us on or before 31 May 2017

Die hier aufgelisteten Termine von Tagungen, Ausstellungen , Vorträgen etc. erheben weder Anspruch auf Vollständigkeit noch zeichnen wir verantwortlich - trotz Bemühens um korrekte Recherche - für die Richtigkeit der Angaben verantwortlich.

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